Mühlenmahlzeit

Wein vom Wolkenberg

Weinflasche mit Etikett vom Wolkenberg

Wein vom Wolkenberg

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Schon mal etwas von einem Wein vom Wolkenberg gehört? Ganz ehrlich: Wir bis vor kurzem auch nicht. Denn der Süden Brandenburgs, genauer, das Tagebaugebiet Welzow, ist nicht unbedingt als DAS Weinanbaugebiet bekannt. Um so überraschter waren wir, diesen großartigen Wein zu entdecken, zu kosten – und ihn für unsere Gäste mit ins Sortiment zu übernehmen. Gerade war unser Mühlenkollektiv mal wieder auf Reisen zu regionalen Anbietern. Was wir bekanntlich immer mal wieder tun, zum Beispiel in der Schäferei Hullerbusch in Carwitz, in der Naturseifenmanufaktur von Anke Thoma in Buchenhain oder in der Wildwirtschaft von Nadine Wunsch-Fischer ebenfalls im uckermärkischen Buchenhain.

Diesmal waren wir in der Weinhandlung von Christian Soyeaux in Bertikow. Unser Weinangebot ist jetzt um eine ganz besondere Spezialität reicher: „Wolkenberg“, ein Wein aus dem Süden Brandenburgs. Mit dem Namen eines Ortes am Rande des Tagebaus Welzow, der der Braunkohle weichen musste. Und heute wächst dort Wein auf kalkhaltigen Endmoränenböden. Der Meißner Winzer Martin Schwarz bewirtschaftet die mehrere Hektar große Rebfläche zusammen mit Tina Muthmann aus Cottbus. Der Weinbau auf dem Wolkenberg soll einem Zeitungsbeitrag zufolge übrigens so exotisch und reizvoll für die Stare gewesen sein, dass sie zu Massen in die Rebflächen eingefallen waren. Deshalb hatte sich die Winzer entschlossen ein Netzsystem zu installieren, das die Reben schützt – nicht nur vor Vögeln, sondern auch vor Hagelschlag.

Bei uns gibt es jetzt also einen Wein vom Wolkenberg. Und zwar einen mit dem sinnigen Namen „Feierabend“ – ein Rose aus der seltenen Rebsorte Rondo. Schöne Geschichte, toller Wein. Passt zu uns und schmeckt hervorragend!

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